Eine Rückschau auf das Midsommar

Liebe Vagabunden,

es ist vollbracht. Das beste Midsommar aller Zeiten liegt jetzt schon eine Woche hinter uns und wir können es immer noch kaum fassen. Auch wenn wir dieses Fest jetzt schon eine ganze Reihe von Jahren organisieren, war 2017 doch etwas ganz Besonderes. Noch nie wurde uns so viel Hochachtung entgegengebracht. Noch nie sind unsere Gäste so respektvoll mit dem Veranstaltungsort umgegangen. Jede*r einzelne von euch hat mitgeholfen dieses Fest zu einem großen Miteinander zu machen. Wie in einer riesigen Familie eben. Hier konnten verträumte Hippies aus der Stadt neben bodenständigen Landwirten aus dem nächsten Dorf ihre Biere trinken und alle haben sich gut aufgehoben gefühlt. Ihr wart voll des Lobes für unsere Bemühungen, sei es Dekoration, Essen, Musikauswahl oder auch das Sonnwendfeuer. Wir sind stolz so viele von euch mit Glück und Ausgelassenheit erfüllt zu haben. Ihr wart die besten Gäste die wir je hatten. Wir möchten uns bedanken und hoffen auf ein Wiedersehen in einem Jahr!

Es grüßt stellvertretend für das Schallvagabunden Team,

Aaron


Nun noch eine Reihe von Informationen für euch:

 

Wo bleibt eigentlich mein Helfer T-Shirt?

Das ist leider durch einen unvorhergesehenen Zwischenfall erst jetzt fertig gedruckt worden. Wenn du zu den Leuten gehörst, die dieses Jahr mit angepackt haben, dann haben wir wie in der Helferanmeldung verkündet noch ein ganz besonderes Geschenk für dich. Weil wir unmöglich euch alle persönlich treffen können und für einen Postversandt leider das Geld fehlt, meldet euch doch bitte bei uns. Wir wollen euch allen noch euer wohlverdientes T-Shirt zukommen lassen. Oder ihr holts euch einfach auf unserer Afterparty in München ab. Details dazu im nächsten Punkt.

Können wir nicht nochmal zusammen anstoßen?

Unbedingt! Wir schmeißen demnächst eine Afterparty die sich gewaschen hat! Haltet euch über unsere Facebookseite auf dem Laufenden, wir melden uns nach einer kleinen Ruhepause wieder mit neuen Plänen.

Und nächstes Jahr?

Ob es ein nächstes Midsommar geben wird hängt von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. Wie ihr euch sicher denken könnt, verdienen wir nicht an diesem Fest. Wir haben alle unsere Hauptbeschäftigungen, die wir mit dem Midsommar unter einen Hut bringen müssen. Für manche von uns wird das von Jahr zu Jahr schwieriger. Ob wir weiterhin von den Anwohnern geduldet werden ist ebenfalls eine Frage die sich immer wieder aufs Neue stellt. Wenn ihr informiert bleiben möchtet, gebt unserer Facebookseite ein Like, bietet der Person Schall Vagabund die Freundschaft an oder, ganz altmodisch, schaut einfach mal auf unserer Website vorbei. Wir können voraussichtlich im Februar 2018 wieder erste Informationen zu einem weiteren Midsommar verkünden.

Und wo ist eigentlich mein…

Wir haben eine ganze Menge Fundsachen die hier zurückgeblieben sind. Wenn ihr noch etwas vermisst, meldet euch gerne unter info@schallvagabunden.de . Wir haben die Sachen inzwischen nach München transportiert, wo sie zur Abholung bereitliegen. Wir werden Fotos der Fundsachen außerdem über unsere Facebookseite verfügbar machen.

Wer war das denn, der/die da so toll…

An dieser Stelle sei einer ganzen Reihe an Personen gedankt! Die Zusammenstellung des Kulturprogramms kam zustande in Zusammenarbeit mit Lukas und Jakob von INRS, die den Obstgarten mit Djs bestückt haben sowie der Nokturnal Crew, bestehend aus Laura, Ben, Filip und Jasper, die das Nachtprogramm in der Kulturjurte zu verantworten haben. Die übrigen Programmpunkte; Bands, Workshops, Djs, Kino und so weiter, entstammen meiner und der Feder meiner Stellvertreterin Lena, die mit ihrer Engelsgeduld und Freundlichkeit wie schon so oft einen reibungslosen Ablauf sichergestellt hat. Die Küche, welche dieses Jahr zu neuen Höchstleistungen aufgelaufen ist, wurde geleitet von Flo und Soraya, mit der ständigen Unterstützung von einer kleinen Gruppe Helfer*innen, deren Leistung an dieser Stelle ganz besonders gewürdigt werden muss. Die Bars wurden organisiert von Markus und meinem geliebten Bruder, die auch dieses Jahr an die Grenzen des Menschenmöglichen gegangen sind um den Fluss des Alkohols nie enden zu lassen. Die Organisation des Teams von Allroundern, an Einlass und Parkplatz sowie an verschiedenen anderen Stellen auf dem Gelände oblag Björn und Domi. Euer vorbildliches Verhalten hat dazu geführt, dass die beiden und ihr Team sehr entspannt ihre Runden drehen konnten. Dafür sei euch hier nochmals gedankt! Ich bitte an dieser Stelle auch nochmals um Entschuldigung, für die Verwirrung die teils entstand, weil manche unserer Regeln nicht zu euch Besuchern durchgedrungen sind, weshalb es dann vereinzelte kleinere Unannehmlichkeiten gab. Ich werde hier aus meinen Fehlern lernen um euch allen ein noch entspannteres Fest ermöglichen zu können. Die Technische Leitung hat Jules gehabt, mit Unterstützung von Ben. Es war wie immer eine unendliche Entlastung, zu wissen, dass hier nichts schiefgehen kann. Die Betreuung der Künstler vor Ort wurde dieses Jahr großteils von Laura übernommen, die einen erstklassigen Job gemacht hat, der sämtliche Erwartungen bei weitem übertraf. Tichy hat als Organisator der Helfer und Unterstützer der Teamleiter gerade der Veranstaltungsleitung einen Dienst von unschätzbarem Wert erwiesen und durch seine Aufmerksamkeit und sein Engagement auch das Leben des ganzen restlichen Teams sehr erleichtert. Es gibt noch eine ganze Reihe von weiteren Menschen denen ich aus den verschiedensten Gründen meine Dankbarkeit aussprechen möchte. Aus Platzgründen beschränke ich mich hierbei nun auf eine Auflistung. Die Genannten wissen, dass es ohne so manchen von ihnen kein Midsommar gäbe und dass ich ihnen für ihre Unterstützung und Toleranz zu tiefstem Dank verpflichtet bin: Mathias, Stephan, Pauli, Sandra, Lisa, Manu, Simon, Ines, Antonia, Rainer, Leo, Faruk, Anna, Luki, Schotti, Sven, Brian, Maddin, Lolo, Uli, Muriel, Levi, Josepha, Johanna, Christine, Vincent, Josh, Julius, Philip, Julian, Berivan, Wolfi, Florian, Deliah, Robi, Noah, Tina, Maze, Christian, Rupert und viele andere deren Namen ich entweder nicht kenne oder an dieser Stelle vergessen habe. Dafür bitte ich um Verzeihung.

Das klingt ja voll schön alles. Kann ich euch denn auch unterstützen?

Wir haben dieses Jahr begonnen, die Helfer*innen über eine Onlineanmeldung zu rekrutieren. Dieses System hatte seine Vor- und Nachteile, war aber insgesamt ein notwendiger Schritt. Letztendlich waren wir aber trotzdem wieder auf die Hilfe von euch Gästen angewiesen. Es ging mir wie jedes Jahr das Herz auf, bei der Leichtigkeit mir der wir manche von euch dafür gewinnen konnten etwas mit anzupacken. Das ist eine der Sachen die das Midsommar für mich ausmachen. Nächstes Jahr werden wir wieder nach einer großen Zahl an Helfer*innen suchen, die uns bei einem breiten Spektrum an Aufgaben unterstützen. Wenn du also gerne wieder dabei sein möchtest nächstes Jahr, überlege dir doch ob du nicht Teil der Schallvagabunden Familie werden willst. Wir suchen voraussichtlich ab März nächsten Jahres wieder Helfer*innen.

Und wenn ich meinen Freunden zeigen möchte wie toll es bei euch war?

Dann können wir behilflich sein. Die Fotos und Videos welche die Damen und Herren an den Kameras für uns geschossen haben, sammeln sich gerade bei mir im Büro. In den nächsten Tagen und Wochen gibt es immer wieder Bilder die dem Album mit Rückblicken auf unserer Website hinzugefügt werden. Ein Aftermovie, ähnlich dem von 2016, ist ebenfalls in Arbeit. Über dessen Fertigstellung informieren wir euch natürlich bei Zeiten.

Ich möchte diesen unsäglich langen Text abschließen mit zwei Briefen, die mir von Gästen zugetragen wurden und die alles wiederspiegeln was ich mir von diesem Fest erhoffe.

Ihr seid wunderbar.

Fairerweise sollte man jedes “du” hier durch ein “ihr” ersetzen. Das Midsommar ist eine kollektive Bemühung, das macht es in meinen Augen erst zu dem was es ist.